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Ohrakupunktur

Aktualisiert (Samstag, den 25. September 2010 um 11:33 Uhr)

 

Ohrakupunktur01

 

Die Ohrakupunktur ist eine wirkungsvolle Methode akute wie chronische Erkrankungen - oft mit spontanen Linderungen der Beschwerden - zu behandeln. Zur Schmerz-, Allergie-, Sucht- und Wirbelsäulenbehandlung wird mit ihr erfolgreich therapiert. Ebenso lassen sich eine Vielzahl funktioneller, organischer und psychisch bedingter Störungen damit behandeln.

In der Ohrakupuntur (Auriculomedizin) vereinen sich die traditionellen Regeln der chinesischen Medizin mit der französischen Schule und bilden ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Während die westliche Methode z.B. für fast jedes Hormon einen bestimmten Punkt am Ohr aufweist und über sie z.B. Hormonstörungen behandelt, werden in der chinesischen Medizin nach der Lehre von den 5 Elementen Erkrankungen betrachtet und behandelt.

Das Prinzip von Yin (Schwäche bzw. Leere) und Yang (Stau bzw. Fülle) stellt einen Energiekreislauf dar, der den Menschen - so wie alles im Universum - durchströmt. Im gesunden Organismus stehen beide Energien in harmonischem Gleichgewicht. Krankheit entsteht z.B. dann, wenn ein Organ zuwenig Energie (d.h. Schwäche) besitzt, d.h. das Yin überwiegt und dieses Organ angeregt werden muss. Die Akupunktur vermag die energetische Grundsituation des Körpers wieder auszugleichen – das harmonische Gleichgewicht wiederherzustellen.

Ist der Organismus energetisch geschwächt durch chronische Krankheiten, Stress, große psychische Belastungen oder Störherde (Zähne, Narben, chronische Entzündungen etc.), kann der Körper keine überschüssigen Energien freimachen um die Schwäche zu kompensieren. Als Folge erkrankt das Organ. 

Am Ohr finden sich nach französischen Lehre auch Medikamenten vergleichbare Punkte wie Cortisol (antiallergisch), Lexotanil (psychische Tiefenentspannung), Valium (angstlösend) und Voltaren (schmerzstillend) zur Behandlung.

Nach chinesischer Auffassung weiß man um den Zusammenhang zwischen der Psyche und Körperorganen. So steht z.B. die Leber für Ärger, die Galle für Sorge die Lunge für Trauer und Depression und gewissermaßen in enger energetischer Beziehung und werden daher mit in die Behandlung einbezogen, wenn es zum Krankheitsbild passt.