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Antlitzdiagnose

Aktualisiert (Samstag, den 25. September 2010 um 11:07 Uhr)

 

ANTLITZDIAGNOSE - Die Gesichtshaut als Spiegel der Seele und der Gesundheit

Antlitzdiagnose01

Zur Gesunderhaltung oder zur Gesundung braucht der Mensch Mineralstoffe in richtiger Menge, Zusammensetzung und Aufbereitung. Diese Erkenntnis Dr.Schüsslers wird in der von ihm entwickelten Mineralstofftherapie berücksichtigt.

Zur Auswahl der fehlenden Mineralsalze eignet sich ganz besonders die Antlitzanalyse, deren Grundzüge noch von Dr. Schüssler selbst entwickelt wurden. Ein Anhänger der Schüssler-Mineralsalz-Therapie, Dr. Kurt Hickethier hat diese Diagnoseform später vervollkommnet. 

Die Antlitzanalyse ermöglicht es uns, im Gesicht den Bedarf von Mineralstoffen nach Dr. Schüssler zu erkennen. Anhand von Färbungen, Glanz- und Hautstrukturveränderungen oder Schattenbildungen kann man rasch erkennen, welcher Mineralstoff notwendig ist.

Bei Salzmangel ist der Stoffwechsel jeder einzelnen Körperzelle gestört, wodurch sich vor allem die Eigenspannung der Haut und als Folge ihr Erscheinungsbild mit Verfärbungen, Schatten-, Glanz- und Faltenbildung verändert. 

Diese Störungen im Mineralsalzhaushalt lassen sich im Gesicht ablesen, noch ehe sie sich als Krankheit zeigen. So wird die Antlitzanalyse nicht nur zu einer Entscheidungshilfe bei der Auswahl des fehlenden Mineralsalzes im Krankheitsfall, sondern eignet sich gezielt zur Gesunderhaltung, da die Mängel im Gesicht feststellbar sind, noch ehe sich Beschwerden entwickelt haben. 

Für die Antlitzanalyse muss das Gesicht natürlich ungeschminkt sein und darf auch nicht eingecremt worden sein. Gutes Tageslicht ist eine weitere Voraussetzung für erfolgreiche Antlitzdiagnose. Bitte bedenken Sie dies, ehe Sie zu einem Termin in die Praxis kommen!

 

 

 

 

 

 

 

Nr. 1
Calcium fluoratum

Der Mangel zeigt sich als bräunlich-schwärzliche oder rötlich-schwärzliche Verfärbung um die Augen. Im inneren Augenwinkel sind oftmals kreuz und quer verlaufende Fältchen, s.g. Würfelfalten zu beobachten.

Nr. 2
Calcium phosphoricum

Das Gesicht hat ein wächsernes Aussehen – vor allem auf der Stirn, um die Augenbrauen, an Nasensteg und Nasenwurzel und vor den Ohren.

Nr. 3
Ferrum phosphoricum

Der Ferrum-Schatten ist schwärzlich-bläulich und beginnt im inneren Augenwinkel. Von dort verläuft er je nach Mangelstärke bis unter das Auge – im Allgemeinen als Augenringe bezeichnet. Vor einer Grippe oder im Winter ist auch die s.g. hitzige Röte zu finden – also Rötungen im Gesicht, die spürbar warm sind.

Nr. 4
Kalium chloratum

Dieser Mangel zeigt sich milchig-bläuliche oder milchig-rötliche Färbung, vor allem um die Augen und um den Mund.

Nr. 5
Kalium phosphoricum

Hier findet man ein zartes Aschgrau beim äußeren Augenwinkel, aber auch um den Mund. Weitere Zeichen sind eingefallene Schläfen und stumpfe, matte Augen.

Nr. 6
Kalium sulfuricum

Ein Mangel ist durch die gelblich-bräunliche Hautfärbung zu erkennen, zu sehen um die Augen, um den Mund oder auch an anderen Gesichtsstellen.

Nr. 7
Magnesium phosphoricum

Die Magnesium-Röte tritt zum einen als eine Verlegenheitsröte auf, zum anderen aber auch als Röte auf den Wangen, die sich über das ganze Gesicht verteilen kann.

Nr. 8
Natrium chloratum/muriaticum

Auf den Augenlidern findet sich ein feuchter gelatineartiger Glanz, der wegwischbar ist. Ein weiteres Zeichen sind die gedunsenen Poren, also Poren mit aufgequollenem Rand.

Nr. 9
Natrium phosphoricum

Der Fettglanz dieses Salzes ist eine stumpfer, farbloser Glanz. Auch er ist wegwischbar und braucht mehrere Stunden, bis er wieder ersichtlich ist. Weiters finden sich Mitesser im Gesicht.

Nr. 10
Natrium sulfuricum

Dieser Mangel ist an einer bläulichen Röte auf den Wangen, der Nase und dem Kinn zu erkennen. Er ist aber auch durch eine grünlich/gelbe Gesichtsfarbe, verteilt auf Stirn, vor den Ohren und um den Mund herum sichtbar.

Nr. 11
Silicea

Der Silicea-Mangel zeigt sich als hoch polierter, nicht wegwischbarer Glasurglanz. Es entwickeln sich Lidhöhlen und Krähenfüße am äußeren Augenrand.

Nr. 12 Calcium sulfuricum

Dieser Mangel zeigt sich durch eine weiße, kalkige Gesichtshaut hinter einem gräulichen Schleier über dem ganzen Gesicht.